Test Artist
Born: 02. Januar 1991
Hallo!
ERÖFFNUNG mit Performances, Fr. 06.03.2026, 19 Uhr (Eintritt frei). Die Künstler*innen werden anwesend sein.
Die Künstler*innen Yuko Mohri und Ei Arakawa-Nash arbeiten für How We Meet erstmals zusammen und lassen sich von Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums inspirieren. Beide Künstler*innen sind von experimentellen Kunstströmungen wie dem Fluxus geprägt. Genreübergreifend und mit einfachen Mitteln definierte die Fluxus-Bewegung seit den 1960er Jahren die Kunstproduktion neu und wählte als Schauplätze für ihre Ausstellungen, Konzerte, Performances und Happenings nicht das Museum, sondern das Zuhause und den öffentlichen Raum. Die Idee war wichtiger als das einzelne Genie.
Mohri und Arakawa-Nash knüpfen für How We Meet hier an und schaffen eine eigenwillige Ausstellung als große begehbare Installation mit Werken aus der Fluxus-Sammlung des Museums sowie neu geschaffenen Kunstwerken, die sich zwischen Performance, Klang und Skulptur bewegt. Als Antwort und Fortführung der Ausstellung How We Met, die 2025 den neuen Fluxus-Strang in der Sammlung des Kunstmuseums präsentierte, beziehen sich Mohri und Arakawa-Nash in How We Meet auf die Gegenwart und Werke der Fluxus-Künstler*innen Alison Knowles, Geoffrey Hendricks, George Brecht und Mauricio Kagel.
Wie der Titel verrät, geht es in How We Meet um Begegnungen: die Begegnung zwischen Publikum und der Kunst, zwischen Material und Raum und zwischen den beiden Künstler*innen und der Sammlung.
Yuko Mohri zeigt unter anderem ihre Installation Moré Moré (Leaky Tokyo) in einer eigens für das Kunstmuseum Bochum adaptierten Version. Mohri schafft kinetische Klang-Skulpturen, indem sie Wasserlecks verursacht und versucht, diese zu stopfen. Das Werk ist fertig, wenn es ihr gelingt, das Leck zu kontrollieren und das Wasser wieder in den Kreislauf zurückzuführen.
Ei Arakawa-Nash zeigt bestehende und neu geschaffene Werke und integriert dafür Stücke aus der Fluxus-Sammlung des Museums, die er speziell auf ihre CO2-Emmissionen untersucht.
Zur Eröffnung am 6. März aktiviert Arakawa-Nash die Ausstellung performativ zum Auftakt einer mehrmonatigen Performancereihe.
YUKO MOHRI
* 1980 in Kanagawa, Japan. Lebt und arbeitet in Tokio.
Yuko Mohri schafft Installationen und Skulpturen, nicht um zu komponieren (oder zu konstruieren), sondern um sich auf „Ereignisse“ zu konzentrieren, die sich ständig in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen wie ihrer Umgebung verändern. Sie ist bekannt für dynamische Installationen, die wie Maschinen oder Miniatur-Ökosysteme funktionieren. In den letzten Jahren hat sie diese Idee auch mit Video und Fotografie erforscht. Auf der 60. Biennale in Venedig (2024) vertrat sie den Japanischen Pavillon und zeigte dort ihre Ausstellung „Compose“.
EI ARAKAWA-NASH
* 1977 in Fukushima, Japan. Lebt und arbeitet in Los Angeles.
Ei Arakawa-Nashs Kunst ist oft performativ und bezieht Alltagsgegenstände, Kunstwerke und Menschen als Akteur*innen ein, wobei alle gleichberechtigt sind. Musik und Lyrik spielen in seinen Installationen und Performances eine wichtige Rolle, seine Inspiration zieht er aus künstlerischen Strategien der Gutai-Gruppe und der Fluxus-Bewegung. Ei Arakawa-Nash bespielt 2026 den Japanischen Pavillon der 61. Biennale in Venedig.
BEGLEITENDE VERANSTALTUNGEN
Water Money Salad ist eine Serie aus fünf Live-Performances mit Ei Arakawa-Nash und weiteren Künstler*innen.
- Freitag, 6. März (Eröffnung), 20 Uhr
Water Money Salad Series 1
- Mittwoch, 13. Mai, 18 Uhr
Water Money Salad Series 2
- Mittwoch, 3. Juni, 18 Uhr
Water Money Salad Series 3
- Mittwoch, 1. Juli, 18 Uhr
Water Money Salad Series 4
- Mittwoch, 2. September, 18 Uhr
Water Money Salad Series 5
FÖRDERUNG UND UNTERSTÜTZUNG
Die Ausstellung Yuko Mohri & Ei Arakawa-Nash – How We Meet wird von der Stadt Bochum und dem Japanischen Kulturinstitut Köln, der Deutschlandvertretung der Japan Foundation, gefördert.
Born: 02. Januar 1991
Hallo!